Porträt von Bastian Eggers

Vom Hydraulik-Simulator zum Systemarchitekten.

Warum ich heute Menschen durch Wandel führe, statt Systeme zu berechnen.

Hi, ich bin Bastian.

Ich habe über zwanzig Jahre in einem internationalen Industrieunternehmen gearbeitet, unter echtem Druck, in Programmen mit Verzug und ständigem Umbau. Früh habe ich Verantwortung für Menschen und für Veränderung übernommen, zuletzt für die Veränderungsarbeit rund um eine große digitale Transformation.

Dort habe ich zwei Dinge gelernt, die bis heute mein Fundament sind. Man kann beliebig viele Fachleute zusammenholen, wenn das soziale System nicht trägt, scheitert die Technik. Und Führung ist eine Dienstleistung am System.

Meine Wurzeln: Daten, Systeme, Logik.

Ich bin Ingenieur durch und durch, Diplom-Ingenieur für Maschinenbau. In meiner Diplomarbeit habe ich komplexe hydraulische Systeme simuliert und die Regelsysteme dafür entwickelt. Zwanzig Jahre später weiß ich: Ein Team funktioniert nach denselben Prinzipien. Es gibt Input, Druck, Reibungsverluste und Output.

Wenn ich heute mit Führungskräften arbeite, schalte ich mein Ingenieurs-Gehirn nicht ab. Ich nutze Systems Thinking, um zu sehen, wo die Blockaden liegen. Ich suche den Fehler im Regelkreis.

Portrait von Bastian Eggers, Blick nach links.
Portrait von Bastian Eggers, Blick nach rechts. Hafenanlage im Hintergrund.

Und ich habe das nicht nur analysiert, sondern gebaut: eine Organisation mit über 50 Fachleuten in eine vertrauensbasierte Gemeinschaft umgebaut, eine lebendige Community von mehreren hundert Menschen aufgebaut, mit Methoden kollektiver Intelligenz gearbeitet, wo andere noch Präsentationen verschickt haben.

Warum 90/10? Weil ich morgen früh wieder im Meeting sitze.

Ich bin zu 90 % fest in einem internationalen Industrieunternehmen angestellt. Ich kenne die Mails, die dich nachts nicht schlafen lassen. Ich kenne die Runden, in denen alle Grün melden, während es unter der Oberfläche längst tiefrot ist.

Meine Coaching-Tätigkeit, die restlichen 10 %, ist mein Labor. Ich gebe weiter, was sich im Alltag tatsächlich bewährt hat.

Wofür ich stehe, und wo ich unbequem werde

Ich stelle die Fragen, die sich sonst keiner traut.

Maximale Transparenz.
Informationen sind der Treibstoff. Wenn sie nicht fließen, stockt das Projekt.

Erlaubnis zum Experiment.
Wer keine Fehler machen darf, wird nie etwas Neues wagen.

Mut zur Wahrheit.
Ich helfe dir, den roten Status anzunehmen, statt ihn zu verstecken, damit ihr ihn gemeinsam loswerdet.

Ich kämpfe selbst jeden Tag gegen den Drang, alles perfekt zu machen, und gegen den Reflex, Erreichtes kleinzureden. Ich habe gelernt, diese Muster zu steuern.